SYNOPSIS

 

In dem Film "Covered" wird von einem Mädchen ein klassisches Schminktutorial gezeigt. Als das Mädchen mit dem Schminken fertig ist, sieht sie starr in die Kamera. Plötzlich streift eine Hand über das Bild und verdeckt ihr Gesicht. Daraufhin trägt das Mädchen eine traditionelle, afrikanische Gesichtsbemalung. Durch das weitere über das Gesicht wischen entstehen immer mehrere verschiedene traditionelle Make-up's im Laufe der Zeit, bis hin zu einer zukunftsartigen Schminke. Aus dem kommerziellen Schminktutorial wurde eine künstlerische Reise durch die Zeit des Make-ups. 

Ziel des Films war eine kritische Auseinandersetzung mit einem Thema, welches oft als sehr oberflächlich angesehen wird.


 

CREW

 

Ines Kaufmann Regie Schnitt Postproduktion

Daniel Förster Kamera Licht

Markus Schwarz Licht-Assistent

Kerstin Frühwirth Making-of Fotos & Cover 

Lisa Tropper Making-of Fotos

Armand Chesi Music

Lukas Michelitsch Website  Blu-ray menu

 

 

Produktionsjahr: 2016



HINTERGRUND

 

Die Bemalung des menschlichen Körpers geht bereits weit in die Geschichte, auf lange Traditionen zurück und wird schon seit Jahrtausenden betrieben und ist somit die der ursprünglichsten Kunstformen. Bereits im Steinzeitalter wurden zu bestimmten Anlässen wie Totenritualen, Opferzeremonien, Kriegen, Kämpfen und religiösen Ritualen Gesichter und Körper bemalt. Dafür wurden meist Erd- oder Pflanzenfarben mit Wasser oder Ölen vermischt oder auch Blut von Opfertieren, erlegtem Wild oder Kampfgegnern verwendet. Die Bemalungen waren dafür da, um zu schmücken oder einzuschüchtern, außerdem beschrieben sie den Status oder Rang eines Menschen oder drückten Zusammengehörigkeit aus. Sie waren ein Ausdrucksmittel, eine visuelle Sprache und halfen den Menschen in einer bestimmten Situation in eine bestimmte Rolle zu schlüpfen und sich damit zu identifizieren, zum Beispiel als Kriegsbemalung. 

 


 

MAKING-OF PHOTOS

 

 

Ⓒ Kerstin Frühwirth